Höchste Lehre und Einfachheit des Seins
Lehrer und Schüler auf dem Erweckungsweg
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Im 2. Teil seines Lehrvortrages spricht OM darüber, auf welchen Säulen die Übertragung der Advaita-Lehre ruht.
Eine dieser Säulen wurde in der christlichen Tradition des Abendlandes durch die katholische Kirche gebrochen: Die indische Philosophie nennt diese Säule den Guru. Wer ist das? Der jahrtausendealte Bruch hat in unserer eigenen, spirituellen Kultur zu einer allgemeinen Unwissenheit, selbst unter spirituell Suchenden, geführt. Diese Unwissenheit wird häufig mit Misstrauen gefüllt, anstatt dass sie ein Ausgangspunkt für neugierige Selbsterforschung bildet. Es ist für jeden ernsthaften Menschen des inneren Weges wertvoll, das Wissen um die Säulen, auf denen der Befreiungsweg ruht, wieder zur Verfügung zu haben.
Für die Vermittlung der spirituellen Lehre braucht es Herzensresonanz. Im Geist des Schülers leben jedoch auch Gegenkräfte, die nicht wissen wollen und Empfängnis verweigern. Wie kann die Lehre angesichts dieses inneren Spannungsfeldes vermittelt werden? Die direkte Vermittlung nährt die Herzensempfängnis lebendiger Lehre.
OM ist kein traditioneller Meister des Advaita Vedanta, sondern ein Meister des Ostens und des Westens, der die höchsten inneren Erwachenslehren miteinander verbindet: Advaita, Zen, Christliche Mystik. „Die advaita-Lehre ist keine aus Indien stammende Lehre, sondern nur ein Zweig der philosophia perennis, der Ewigen Philosophie“. Diese Befreiungslehre vermittelt universell gültige, metaphysische Gesetzmäßigkeiten der Großen Ordnung.
OM spricht über das innere Feuer der Leidenschaft für die Wahrheit, über kleine Hochzeiten, über die Große Hochzeit in der Vereinigungslehre und über die Poesie der Stille. Er beschreibt die Grundpfeiler der höchsten Lehre von Wahrheit und Liebe, im Buddhismus auch Buddha, Dharma, Sangha – Lehrer, Lehre, Gemeinschaft genannt.
„Was die Fähigkeit westlicher Menschen, die Erwachenslehren zu empfangen, besonders schwächt, ist ihre Unkenntnis dessen, was in der indischen Tradition das guru-Prinzip genannt wird. Das Christentum hat dieses Prinzip über nunmehr zwei Jahrtausende so geschwächt, dass es von Schülern des Weges völlig neu in Erfahrung gebracht werden muss. Dass reife Menschen lernen, diesem Prinzip wieder wohlwollend gegenüberzutreten, das ist eine wesentliche Schwelle ihres eigenen Erwachensweges“.
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„Die Große Stille“ von OM C. Parkin